Frühstart mit Folgen Fahrschüler kommt mit Auto zur Fahrschule

Vor der Prüfung schon mit dem eigenen Auto zur Fahrschule kommen? Keine gute Idee: Ein Fahrschüler in Neuwied muss jetzt länger als geplant auf seinen Führerschein warten.
Ein Fahrschulwagen - den hätte der 18-Jährige in Begleitung eines Fahrlehrers fahren dürfen

Ein Fahrschulwagen - den hätte der 18-Jährige in Begleitung eines Fahrlehrers fahren dürfen

Foto: Patrick Seeger/ picture-alliance / dpa/dpaweb

Klarer Fehlstart für einen Führerscheinkandidaten: Ein 18-jähriger Fahrschüler hat sich in Neuwied in Rheinland-Pfalz einen Tag zu früh hinters Steuer gesetzt. Um die Gebühren für die Prüfung am nächsten Tag zu bezahlen, war er eigens zur Fahrschule gekommen - mit dem Auto seines Vaters, der ihn auf dem Beifahrersitz begleitete.

Wie die Polizei in Neuwied am Sonntag mitteilte , fuhr der 18-Jährige danach mit dem Wagen wieder weg. Ein Fahrlehrer beobachtete die Szene und alarmierte die Polizei. Die Beamten trafen die beiden zu Hause an und stellten sie zur Rede. Da der Vater als Fahrzeughalter mit im Wagen saß, müssen beide nun mit einer Strafanzeige rechnen.

Außerdem wird die Fahrprüfung "auf zunächst unbestimmte Zeit" verschoben, wie die Polizei mitteilte. Den Führerschein-Frühstarter erwartet erst einmal eine Strafanzeige.

SPIEGEL ONLINE
him/dpa
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