Nevada Tote und Verletzte bei Schießerei in Schule

An einer Schule im US-Bundesstaat Nevada ist es zu einer Schießerei gekommen, bei der mindestens zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt wurden.

Tatort in Sparks (Nevada): Schießerei in Schule
DPA

Tatort in Sparks (Nevada): Schießerei in Schule


Sparks - Am Montagmorgen um 7.16 Uhr Ortszeit wurde die Polizei an die Mittelschule in Sparks, östlich von Reno im US-Bundesstaat Nevada, gerufen. Offensichtlich war es in dem Gebäude, das täglich von 630 Schülern aufgesucht wird, zu einer Schießerei gekommen.

Dabei sollen nach Polizeiangaben zwei Menschen, ein Lehrer und ein Schüler, ums Leben gekommen sein. Der Jugendliche wurde als mutmaßlicher Schütze beschrieben. Zwei Schüler seien schwer verletzt, sagte eine Krankenhaussprecherin. Ein Opfer soll operiert worden sein. Dem anderen Schüler gehe es den Umständen entsprechend gut.

Ein 13 Jahre alter Schüler sagte: "Wir waren in der Nähe des Basketballfeldes und hörten einen lauten Knall", wie die Zeitung "Reno Gazette Journal" berichtet. Der Schütze habe die Waffe auf einen Lehrer gerichtet, der ihm gesagt habe, sie wegzulegen. "Und dann hat der Schüler einen Schuss abgegeben, der Lehrer fiel zu Boden und alle sind weggerannt", sagte der Junge.

Wir sind über ein Feld gelaufen, um uns irgendwo in Sicherheit zu bringen", sagte er dem "Reno Gazette Journal" weiter. "Während wir liefen, haben wir vier oder fünf weitere Schüsse gehört." Bei dem getöteten Pädagogen soll es sich den Angaben zufolge um einen bei den Schülern beliebten Mathematiklehrer handeln.

Die Polizei brachte die Lage unter Kontrolle. "Die Schulen sind sicher, die Stadt ist sicher", sagte der stellvertretende Polizeichef von Reno, Tom Robinson, vor Journalisten. Das Motiv für die Tat war zunächst völlig unklar. Noch könne nicht gesagt werde, ob der Schütze ein bestimmtes Ziel gehabt oder willkürlich geschossen habe, sagte Robinson.

Sowohl die Mittelschule als auch die nebenan liegende Grundschule seien evakuiert worden, hieß es.

kha/ala/AP/dpa/AFP



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