Nach Piraten-Entführung vor Nigeria Besatzung von Schweizer Frachter offenbar wohlauf

Vor der Küste Nigerias haben Piraten einen Schweizer Frachter überfallen und zwölf Seeleute entführt. Nun teilte die Reederei mit, die Männer seien wohlauf.

Das Ölverladezentrum Port Harcourt in Nigeria
REUTERS

Das Ölverladezentrum Port Harcourt in Nigeria


Nach der Entführung von zwölf Besatzungsmitgliedern eines Schweizer Frachters vor der Küste Nigerias teilte die Reederei mit, alle Männer seien wohlauf. Dies gab Massoel Shipping über die PR-Agentur MTI Network in London bekannt.

Die Reederei stehe in Kontakt mit den Entführern. Das weitere Vorgehen werde geheim gehalten, um die Sicherheit der Männer nicht zu gefährden.

Laut Massoel Shipping war der Frachter "MV Glarus" am Samstag mit Getreide an Bord zwischen der südwestlichen Handelsstadt Lagos und dem Ölverladezentrum Port Harcourt unterwegs, als er von Piraten angegriffen wurde.

Die Piraten hätten das Schiff über lange Leitern geentert, den Stacheldraht, der die Brücke schützte, durchtrennt und die Kommunikationsanlagen am Schiff zerstört. Schließlich verschleppten sie zwölf der 19 Besatzungsmitglieder. Unter den Entführten sind laut Schweizer Außenministerium keine Schweizer Staatsangehörigen.

Laut der Reederei ist das Schiff mit den sieben verbliebenen Besatzungsmitgliedern inzwischen in Port Harcourt angekommen. Die Reederei arbeite mit Behörden und Experten zusammen, um die schnelle und sichere Freilassung zu erreichen.

kko/dpa



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