Nordrhein-Westfalen Razzia gegen organisierte Kriminalität

Hunderte Beamte durchsuchen derzeit Wohnungen in Nordrhein-Westfalen. Die Razzia richtet sich gegen offenbar gegen eine kriminelle Bande, der gleich mehrere Straftaten vorgeworfen werden.

Polizisten sind auf dem Weg zu einer Hausdurchsuchung in Essen
Stephan Witte/DPA

Polizisten sind auf dem Weg zu einer Hausdurchsuchung in Essen


Mit einem Großaufgebot geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen seit dem frühen Morgen gegen die irakische Organisation "Al-Salam-313" vor. Der Einsatz richte sich gegen 34 Beschuldigte, sagte eine Sprecherin der Essener Polizei.

Der Schwerpunkt des Großeinsatzes lag laut Polizei im Raum Köln und dem Ruhrgebiet. In Essen, Dortmund, Hünxe, Siegburg und sieben weiteren Städten durchsuchen seit 5 Uhr mehrere Hundert Einsatzkräfte Räume von Verdächtigen. An der Razzia waren nach Polizeiangaben Spezialeinheiten und der Staatsschutz beteiligt. Ziel sei es, Beweise zu finden.

Gegen die Gruppe werde seit geraumer Zeit ermittelt. Den Verdächtigen werden mehrere Straftaten vorgeworfen, darunter: Drogen- und Waffenhandel, Schleuserkriminalität und Ausweisfälschung.

Haftbefehle seien bislang nicht vollstreckt worden. Der Großeinsatz soll nach Polizeiangaben bis in den Nachmittag hinein dauern.

jpz/dpa

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