Jugendliche mit Schreckschusswaffe Polizei gibt nach Einsatz an Dinslakener Gesamtschule Entwarnung

Drei Jugendliche hantierten am Mittwoch an einer Schule in Dinslaken mit einer Waffe, dann flohen sie. Für die anderen Schüler habe jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, sagt die Polizei.
Einsatzkräfte an der Gesamtschule in Dinslaken (am 25. Mai 2022)

Einsatzkräfte an der Gesamtschule in Dinslaken (am 25. Mai 2022)

Foto: Erwin Pottgießer / dpa

Nach einem Großeinsatz der Polizei an einer Dinslakener Gesamtschule vom Mittwoch haben die Ermittler Entwarnung gegeben. Es habe keine Gefahr bestanden, niemand sei bedroht worden, teilte die Polizei am Freitag mit .

Laut Polizei hatte ein Mitarbeiter der Gesamtschule am Niederrhein am Mittwochmittag in einem Kellerraum einen Jugendlichen gesehen, der eine Schusswaffe in der Hand gehalten haben soll. Als der Jugendliche den Mitarbeiter bemerkt habe, sei er geflohen. Die Schule war daraufhin abgesperrt und durchsucht worden.

Bei der Waffe handele es sich um eine Schreckschusspistole, teilte die Polizei nun mit – die allerdings sei aus der Entfernung nicht von einer echten Schusswaffe zu unterscheiden.

Drei vorläufig festgenommene junge Männer – zwei 16-jährige Schüler der Schule und ein 19-jähriger Mann aus Dinslaken – seien mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Der 19-Jährige habe sich am Donnerstag bei der Polizei gemeldet und die Beamten zu der Waffe geführt, die er vergraben hatte, so die Mitteilung.

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Rund 800 Schüler und ihre Lehrkräfte mussten stundenlang in ihren Klassenzimmern warten und konnten die Schule erst am Abend unter Polizeibegleitung verlassen. Der Vorfall werde zusammen mit der Schulleitung weiter aufgearbeitet, hieß es in der Mitteilung.

him/dpa
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