Amoklauf von Oakland Anklage lautet auf siebenfachen Mord

Siebenfacher Mord, versuchter Mord und Kidnapping - wegen dieser Vergehen muss sich der mutmaßliche Täter nach dem Amoklauf an einem College in Oakland vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den 43-Jährigen erhoben - und könnte die Todesstrafe fordern.

AP

San Francisco - Zwei Tage nach einem Amoklauf mit sieben Toten an einem Privatcollege in Kalifornien ist der mutmaßliche Täter angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft in Oakland wirft dem 43-jährigen Mann koreanischer Herkunft siebenfachen Mord, versuchten Mord in drei Fällen sowie Kidnapping vor, wie sie am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte.

Der ehemalige Schüler der christlichen Oikos University hatte am Montag sieben Menschen auf dem Campus erschossen und drei weitere verletzt. Der Schütze hatte laut Polizei offenbar gezielt nach einer bestimmten Angestellten aus der Verwaltung gesucht. Als er diese nicht finden konnte, tötete er den Angaben zufolge wahllos sechs Frauen und einen Mann. Die Opfer stammten demnach aus Nigeria, Nepal und Korea.

Am Mittwochnachmittag wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt. Im Falle eines Schuldspruchs muss er mit lebenslanger Haft rechnen. Da mehrere Menschen getötet wurden, könnte die Staatsanwaltschaft in einem Strafprozess auch die Todesstrafe fordern.

siu/dpa/AFP



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