Drei Verletzte in Oberhausen Polizei nimmt Verdächtigen nach Schüssen vor Fast-Food-Restaurant fest

Vor einem Lokal in Nordrhein-Westfalen hatte ein Mann mehrere Schüsse abgefeuert. Drei Menschen wurden verletzt. Die Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen – aber nicht den mutmaßlichen Schützen.
Spurensicherung am Tatort: In Oberhausen erlitten drei Menschen Schussverletzungen

Spurensicherung am Tatort: In Oberhausen erlitten drei Menschen Schussverletzungen

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Christoph Reichwein / dpa

Mehrere Schüsse fielen, drei Menschen wurden verletzt: Nach diesem Vorfall im Außenbereich eines Fast-Food-Restaurants in Oberhausen hat die Polizei einen 40 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen. Er soll bei der Tat am Samstagabend anwesend gewesen sein, nicht aber geschossen haben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Sonntag mitteilten.

Der 40-Jährige befinde sich derzeit in Polizeigewahrsam. Er sei am späten Samstagabend in Gelsenkirchen festgenommen worden. Nach dem mutmaßlichen Schützen fahnden die Beamtinnen und Beamten noch. Bei ihm soll es sich um einen 51 Jahre alten Mann aus Essen handeln.

Verletzte sind außer Lebensgefahr

Durch die Schüsse war ein 49-jähriger Mann schwer verletzt worden. Er habe einen Bauchschuss erlitten und zwischenzeitlich in Lebensgefahr geschwebt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte. Nach einer Notoperation sei er nun außer Lebensgefahr. Ein weiterer Mann wurde den Angaben zufolge am Arm verletzt, eine Frau am Bein. Bei ihnen bestand keine Lebensgefahr.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verletzten keine Zufallsopfer sind. Nach ersten Erkenntnissen soll es ein Treffen mit dem 51-Jährigen gegeben haben. Dabei sollen dann die Schüsse gefallen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen. Möglicherweise sei es um geschäftliche Angelegenheiten gegangen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Bei dem mutmaßlichen Schützen hat den Angaben zufolge bereits eine Durchsuchung stattgefunden. Die Beamtinnen und Beamten hätten den 51-Jährigen jedoch nicht angetroffen.

fok/dpa
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