Tötungsdelikt in Offenbach "Der Täter wusste, dass sich die Frau dort aufhalten würde"

Die Ermittler gehen davon aus, dass eine Verbindung zwischen einer in Hessen erschossenen Frau und dem Tatverdächtigen besteht. Auch das Obduktionsergebnis haben sie bekannt gegeben.

Das 44-jährige Opfer wurde in Offenbach in diesem Auto erschossen
Rafael Bujotzek/InZwischenZeit:Filme/dpa

Das 44-jährige Opfer wurde in Offenbach in diesem Auto erschossen


Im Fall einer in Offenbach erschossenen Frau geht die Polizei davon aus, dass zwischen dem Tatverdächtigen und dem Opfer eine Verbindung besteht. Es habe sich um eine gezielte Tat gehandelt, sagte ein Sprecher.

Die 44-Jährige parkte den Angaben zufolge am Donnerstagabend am Straßenrand und wartete auf ihr Kind als sie getötet wurde. "Der Täter wusste, dass sich die Frau dort aufhalten würde", sagte der Sprecher.

Der Tatverdächtige ist weiterhin flüchtig. Von einer klassischen Beziehungstat sei nicht auszugehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der 42-Jährige sei eher mit der Schwester des Opfers bekannt gewesen. Inwieweit er die 44-Jährige kannte, müsse noch ermittelt werden. Die Obduktion habe ergeben, dass die Frau an einem Schuss in die Halsregion gestorben sei.

Der Täter feuerte den Angaben zufolge aus einem geliehenen grauen Auto mit Offenbacher Kennzeichen auf die in Frankfurt wohnende Frau. Ob er allein im Auto saß oder Komplizen hatte, werde noch ermittelt. Anhaltspunkte, dass sich die Tat im Rockermilieu abspiele, gebe es nicht, sagte der Polizeisprecher. Eine Zeugin der Tat habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.

Das Auto des Täters stellte die Polizei wenig später in der Nähe sicher, um es auf Spuren zu untersuchen. Auch der Wagen der Frau mit Einschussloch auf der Fahrerseite wurde sichergestellt. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen der Tat.

bbr/dpa

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