Streit über Coronaregeln Mutmaßlicher Maskenverweigerer überfährt beinahe Tankwart

Nachdem der Tankwart ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte, wollte ein Autofahrer verschwinden, ohne zu bezahlen. Mit einem Sprung auf den Wagen rettete sich der Mitarbeiter.
Polizeieinsatz (Symbolbild)

Polizeieinsatz (Symbolbild)

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ DPA

Ein Streit über Coronaregeln ist in der Nacht zu Donnerstag an einer Tank- und Rastanlage bei Regensburg eskaliert. Der Tankwart konnte sich nur durch einen Sprung auf die Motorhaube vor dem anfahrenden Auto eines Maskenverweigerers retten, wie die Polizei mitteilte.

Der Mann habe die Tank- und Rastanlage Pentling ohne Maske betreten. Nachdem er vom 25 Jahre alten Tankwart auf die Maskenpflicht hingewiesen worden sei, habe er allerdings versucht, zu verschwinden, ohne die Tankschuld von 37 Euro zu begleichen.

Scheibe ging zu Bruch

Der Tankwart versuchte laut Polizei, das verschneite Kennzeichen des Autos freizulegen. Da der Kunde in diesem Moment losgefahren sei, habe sich der 25-Jährige per Sprung auf die Motorhaube gerettet.

Beim Versuch des Tankwarts, den Autofahrer zum Anhalten zu bewegen, sei dann auch noch die Windschutzscheibe des Autos zu Bruch gegangen. Mehrere Polizeistreifen hätten die Situation schließlich aufgelöst.

Den Autofahrer erwartet den Beamten zufolge nun eine Strafanzeige wegen Unterschlagung, Beleidigung und Nötigung.

ptz/dpa
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