Großeinsatz Mann erschießt fünf Personen im südenglischen Plymouth

Die Polizei wurde zu einem »ernsthaften Vorfall mit Schusswaffen« gerufen: Ein Mann hat in Südengland fünf Personen getötet. Auch der mutmaßliche Schütze starb. Die Hintergründe sind noch unklar.
Polizei am Tatort in Plymouth

Polizei am Tatort in Plymouth

Foto: William Dax / Getty Images

Bei einem gewaltsamen Angriff in der südenglischen Stadt Plymouth sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die genaue Zahl war zunächst unklar. In der Nacht zu Freitag teilte die Polizei dann mit, dass am Tatort die Leichen von zwei Frauen und zwei Männern entdeckt wurden. Eine weitere Frau sei im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.

Bei einem sechsten Toten handele es sich vermutlich um den Tatverdächtigen, erklärte die Polizei. Alle Opfer hätten offenbar tödliche Schusswunden erlitten.

In welcher Verbindung der mutmaßliche Täter und die Opfer standen, ist bisher unklar. Die Polizei schloss einen terroristischen Hintergrund aus.

Wie die örtliche Polizei in einem Tweet  mitgeteilt hatte, wurde sie am frühen Donnerstagabend zu einem »ernsthaften Vorfall mit Schusswaffen« gerufen. Das betroffene Gebiet im Stadtteil Keyham sei abgesperrt worden und solle gemieden werden.

Nach Informationen des South Western Ambulance Services auf Twitter waren an dem Einsatz vor Ort »das Hazardous Area Response Teams (HART), mehrere Krankenwagen, Ärzte und leitende Sanitäter« beteiligt. Ein BBC-Reporter vor Ort berichtete außerdem von unzähligen Polizeifahrzeugen und mehreren Hubschraubern.

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Auch die britische Innenministerin Priti Patel äußerte sich auf Twitter und sprach den Betroffenen ihr Mitgefühl aus. Sie rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren: »Der Vorfall in Plymouth ist schockierend und meine Gedanken sind bei den Betroffenen«.

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Eine Augenzeugin sagte der BBC , sie habe Schreie und mehrere Schüsse gehört. Der Täter habe die Tür eines Hauses eingetreten und das Feuer eröffnet. Dann sei er weggerannt und habe auf Menschen auf der Straße geschossen. Ein weiterer Zeuge beschrieb den Täter als einen »schwarz gekleideten Kerl mit einer Schrotflinte«.

kim/nck/aar/dpa/Reuters/AFP
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