Prozessauftakt in Dortmund Entlassener Sexualtäter gesteht Rückfall

Der Fall löste bundesweit Empörung aus: In einer Tiefgarage hatte sich ein entlassener Sicherungsverwahrter an einer Siebenjährigen vergangen. Nun hat vor dem Dortmunder Landgericht der Prozess gegen den 59-Jährigen begonnen.


Dortmund - Der vorbestrafte Sexualstraftäter Heinrich K. hat vor dem Dortmunder Landgericht einen Rückfall gestanden. Der 59-Jährige gab zu Prozessbeginn zu, wenige Monate nach seiner Entlassung aus der Sicherungsverwahrung erneut ein Kind missbraucht zu haben.

Über seinen Rechtsanwalt Alfons Becker räumte der Angeklagte ein, ein siebenjähriges Mädchen im Januar 2011 in eine Tiefgarage gelockt und sich sexuell an dem Kind vergangen zu haben. Die Tat wurde erst rund ein halbes Jahr später aufgeklärt, weshalb die Mutter des Kindes schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhebt.

Heinrich K. teilte mit, er wolle sich bei dem Kind und dessen Eltern entschuldigen. Sein Rechtsanwalt rechnet mit einer neuen Sicherungsverwahrung.

hut/dpa

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