Besoldungsaffäre Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen im Fall Wendt ein

In der Affäre um den Polizeigewerkschafter Rainer Wendt ermittelte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Untreue. Der Verdacht richtete sich gegen unbekannt - und erhärtete sich nicht.

Rainer Wendt (Archiv)
DPA

Rainer Wendt (Archiv)


Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat die Untreue-Ermittlungen im Fall des Polizeigewerkschaftschefs Rainer Wendt eingestellt. Das teilte ein Behördensprecher mit. Anhaltspunkte dafür, dass Beteiligte bewusst pflichtwidrig handelten und einen Vermögensnachteil des Landes Nordrhein-Westfalen in Kauf nahmen, hätten sich nicht ergeben (Az.: 80 UJs 636/17).

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hatte jahrelang in Nordrhein-Westfalen ein Teilzeitgehalt als Polizist bezogen, aber nicht als Polizist gearbeitet, sondern als Vollzeitgewerkschafter. Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums zufolge hatte Wendt zudem jahrelang verschwiegen, dass er offenbar erhebliche Einkünfte neben seinem Gehalt als Polizist erzielte.

wit/dpa

TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.