Rastatt in Baden-Württemberg Polizei evakuiert Bahnhof nach Bombendrohung

In Rastatt bei Karlsruhe hat die Polizei aufgrund einer Bombendrohung den Bahnhof gesperrt. Der komplette Zugverkehr kam zwischenzeitlich zum Erliegen, die Ermittler fanden jedoch nichts Verdächtiges.


Wegen einer Bombendrohung hat die Polizei am Vormittag den Bahnhof Rastatt an der wichtigen ICE-Strecke zwischen Freiburg und Karlsruhe geräumt. Der Zugverkehr wurde in der Kleinstadt unterbrochen, wie ein Sprecher der Bundespolizei Offenburg sagte. Am späten Vormittag gab die Bundespolizei Entwarnung: "Unsere Absuche ergab keine Erkenntnisse."

Zuvor hatten Beamte das Bahnhofsgebäude und sämtliche Bahnsteige geräumt, auch der Bahnhofsvorplatz wurde weiträumig abgesperrt. Für die Untersuchung des Areals forderte die Polizei Sprengstoffexperten und Spürhunde an.

Hinweise auf einen politischen Hintergrund gebe es nicht, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Baden-Württemberg. Die Drohung sei am Morgen per Telefon eingegangen, teilte die Bundespolizei mit.

Die durch Rastatt führende Bahnstrecke ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung. Durch den Bahnhof müssen auch ICE-Züge etwa auf dem Weg nach Basel an der Grenze zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Züge aus dem Süden hielten am Vormittag in Baden-Baden; in der Gegenrichtung fuhren Bahnen nur bis Karlsruhe.

mxw/dpa



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