Firma von Robert De Niro Mitarbeiterin offenbar wegen Veruntreuung und Binge-Watching verklagt

Robert De Niros Unternehmen verlangt laut Medienberichten sechs Millionen Dollar von einer ehemaligen Mitarbeiterin. Sie soll Firmengelder privat ausgegeben und tagelang in ihrer Arbeitszeit "Friends" geschaut haben.

Robert De Niros Firma Canal Productions verklagt offenbar eine Mitarbeiterin: Sie soll unter anderem mehrere Serienmarathons während der Arbeitszeit eingelegt haben
REUTERS

Robert De Niros Firma Canal Productions verklagt offenbar eine Mitarbeiterin: Sie soll unter anderem mehrere Serienmarathons während der Arbeitszeit eingelegt haben


Sie soll unter anderem einen Serienmarathon während der Arbeitszeit eingelegt und Geld ihres Arbeitgebers für private Zwecke ausgegeben haben: Robert De Niros Firma Canal Productions hat offenbar Klage gegen eine ehemalige Mitarbeiterin eingereicht.

Gerichtsunterlagen zufolge, die dem Branchenblatt "Variety" und dem US-Magazin "People" vorliegen, verlangt Canal Productions insgesamt sechs Millionen Dollar von der Frau.

Ihr wird vorgeworfen, binnen vier Tagen 55 Folgen der Serie "Friends" an ihrem Arbeitsplatz geschaut zu haben. In einem ähnlich langen Zeitraum habe sie sich zwanzig Folgen "Arrested Development" sowie zehn Folgen "Schitt's Creek" angesehen.

Shows auf Netflix zu sehen, sei "in keiner Weise Teil der Aufgaben und Verantwortlichkeiten" ihrer Beschäftigung gewesen, heißt es in der Klage laut "Variety". Die Frau habe dies zu ihrer persönlichen Unterhaltung in Zeiten, in denen sie für die Arbeit bezahlt wurde, getan.

Zudem wird ihr vorgeworfen, über zwei Jahre mehr als 20.000 Dollar in Restaurants und etwa 32.000 für Uber- und Taxifahrten ausgegeben zu haben. Auf persönlichen Reisen soll sie Millionen von De Niros Vielfliegermeilen verbraucht haben. "People" zufolge hat sie außerdem an ihrem Geburtstag Blumen im Wert von 1300 Dollar auf Kosten des Unternehmens gekauft.

Die Frau sei zunächst als Assistentin, später als "Vice President" für Produktion und Finanzen bei Canal Productions tätig gewesen. Laut "People" war sie auch dafür verantwortlich, dass Mitarbeiter Firmengeld nicht für private Ausgaben nutzen.

Die Mitarbeiterin soll das Unternehmen bereits im April dieses Jahres verlassen haben. In ihrem Kündigungsschreiben bezeichnete sie laut "Variety" die Vorwürfe als "lächerlich".

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