Rocker-Urteil Bandido muss dreieinhalb Jahre in Haft

Er handelte mit Drogen und gestand einen Angriff mit Reizgas: Im brandenburgischen Cottbus ist jetzt ein Mitglied der Rockergruppe Bandidos verurteilt worden. Vom Vorwurf des versuchten Totschlags wurde der 26-Jährige allerdings freigesprochen.


Cottbus - Das Landgericht Cottbus hat am Montag ein Mitglied der Motorradrocker Bandidos wegen eines Angriffs mit Reizgas und Drogenhandels zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Die Kammer sprach den 26-Jährigen zugleich vom Vorwurf des versuchten Totschlags durch Schüsse auf die verfeindeten Hells Angels frei. In diesem Punkt folgten die Richter den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.

Ein Mann war im Februar durch die Schüsse in Cottbus lebensgefährlich verletzt worden. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe im Wesentlichen gestanden. Die Urteilsverkündung stand unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen.

bog/dpa



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