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11. Juni 2019, 16:04 Uhr

USA

Serienmörder mit mehr als 60 Todesfällen in Verbindung gebracht

Er gilt als einer der brutalsten Serienmörder der USA: Seit den Siebzigerjahren soll Samuel Little Dutzende Menschen ermordet haben. Nun sind die Ermittlungen offenbar einen großen Schritt weiter.

Samuel Little soll etliche Menschen in 14 US-Bundesstaaten getötet haben. Insgesamt 93 Morde hat er gestanden, die er über einen Zeitraum von 35 Jahren beging. 2014 wurde er wegen dreifachen Mordes für schuldig befunden und zu dreimal lebenslänglich verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hielt ihn offenbar schon damals für mindestens 40 Morde verantwortlich.

Nun scheinen die Ermittlungen gegen den 79-Jährigen weiter voranzugehen. Behörden zufolge wird Little mit mehr als 60 Todesfällen in Verbindung gebracht.

Little, der als einer der brutalsten Serienmörder der USA gilt, kooperiert mittlerweile mit der Polizei. Diese will Cold-Case-Fälle in mehreren US-Bundesstaaten aufklären, die bis in die Siebzigerjahre zurückreichen. "Er ist an einem Punkt in seinem Leben, an dem er möchte, dass seine Opfer gefunden werden", sagte der texanische Bezirksstaatsanwalt Bobby Bland.

Um weitere Fälle zu lösen, hatte das FBI 16 Zeichnungen von getöteten Frauen veröffentlicht, die Little im Gefängnis angefertigt hatte. Little versteht sich offenbar selbst als Künstler und gab an, Porträts seiner Opfer aus dem Gedächtnis malen zu können.

Bei 13 Porträts habe es keine Verbindungen zu Gewalttaten gegeben. Bei drei Bildern gab es Übereinstimmungen zwischen Littles Geständnissen und Ermittlungsakten. Bislang war es aber nicht möglich, die Toten zu identifizieren.

cop/AP

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