Schleswig-Holstein Behördenmitarbeiter soll 400.000 Euro veruntreut haben

Polizeieinsatz in Schleswig-Holstein: Ein Angestellter des Kreises Stormarn soll innerhalb von vier Jahren mindestens 400.000 Euro veruntreut haben. Nun haben Ermittler seine Wohnung durchsucht.


Kiel - Der Mann aus dem Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein soll laut Landeskriminalamt (LKA) Zahlungsabläufe innerhalb der Behörde auf ein eigenes Konto umgelenkt haben. Von dort aus verteilte er das Geld auf weitere Konten und hob ein Teil der Beute ab.

Die Beamten, die am Freitag die Wohnung und den Arbeitsplatz des 30-Jährigen durchsuchten, leiteten Pfändungen ein und stellten zwei Autos sicher.

Der Fall flog durch eine Verdachtsanzeige der Hausbank des Angestellten auf, wie LKA-Sprecher Stefan Jung mitteilte. Der Bank waren die Transaktionen des Mannes aufgefallen. Daraufhin wurde das LKA eingeschaltet. Wie viel Geld am Freitag insgesamt sichergestellt wurde, konnte Jung nicht sagen.

jdl/ddp



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