Schleswig-Holstein Fingerkuppe bei Vergewaltigungsversuch abgebissen - Verdächtiger in Haft

Er soll versucht haben, eine Frau zu vergewaltigen, doch sie wehrte sich heftig: Die Polizei Pinneberg hat einen Verdächtigen festgenommen - ihm fehlt eine Fingerkuppe.

Stephan Jansen / DPA

Nach einem mutmaßlichen Vergewaltigungsversuch an der Grenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Ihm fehlt nach Angaben der Ermittler eine Fingerkuppe.

Zu dem Vorfall war es laut Polizei am Sonntag gegen 1.30 Uhr gekommen. Eine 23-Jährige habe den Bahnhof in Schnelsen verlassen und sei auf der Pinneberger Straße Richtung Ellerbek gelaufen. Nachdem sie die Landesgrenze zu Schleswig-Holstein passiert hatte, näherte sich ihr laut Polizei ein Mann.

Er habe sie zu Boden gebracht. Die Frau habe sich gewehrt - und ihm eine Fingerkuppe abgebissen. Dann sei sie weggelaufen.

Verdächtiger wurde verhaftet

Beamte nahmen den Mann nach einem Zeugenhinweis fest, hieß es nun von der Polizei. Nach derzeitigem Stand bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ihm die aufgefundene Kuppe vom Tatort zuzurechnen ist. Ein DNA-Abgleich stehe aber noch aus.

Bei dem Verdächtigen handle es sich um einen 35-Jährigen. Er sitzt in Untersuchungshaft.

jpz

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