Wildunfall in Mecklenburg-Vorpommern Damhirsch durchschlägt Frontscheibe – und verendet in Linienbus

Auf einer Landstraße in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bus mit einem Hirsch kollidiert. Das Wildtier flog durch die Windschutzscheibe des Fahrzeugs – und überlebte den Zusammenprall nicht.
Linienbus in Mecklenburg-Vorpommern: Zerstörte Frontscheibe

Linienbus in Mecklenburg-Vorpommern: Zerstörte Frontscheibe

Foto: Polizeiinspektion Neubrandenburg

Bei einem Wildunfall in der Mecklenburgischen Schweiz ist ein Damhirsch gegen einen Bus geprallt, durch die Frontscheibe geflogen und neben dem Fahrer verendet. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte, ereignete sich der Vorfall frühmorgens gegen 5.45 Uhr auf der Landesstraße 20 zwischen Seedorf und Malchin.

Das Wildtier sei gegen die rechte Seite der Frontscheibe geprallt und dabei auf etwa einen Meter Höhe in den Fahrgastraum geschleudert worden. Im Bus befand sich den Angaben zufolge nur der 57 Jahre alte Fahrer, der unverletzt blieb. Der Linienbus sei gerade auf dem Weg zu einer Haltestelle gewesen, an der Passagiere aufgenommen werden sollten.

Der Sachschaden wurde auf mehrere tausend Euro geschätzt. Das Fahrzeug musste laut Polizei  aus dem Verkehr genommen werden. Die L20 entlang des hügeligen Geländes am Malchiner See gehört zur Deutschen Alleenstraße.

wit/dpa
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