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01. April 2016, 17:33 Uhr

Silvesternacht in Köln

21-Jähriger wegen Diebstahls verurteilt

Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof: Ein Mann aus Algerien klaut einer jungen Frau das Handy und Bargeld. Dafür muss der 21-Jährige nun eine Geldstrafe zahlen.

Das Amtsgericht Köln hat einen Mann aus Algerien wegen Diebstahls in der Silvesternacht zu einer Geldstrafe verurteilt. Nach Auffassung des Gerichts hatte der 21-Jährige einer jungen Frau im Hauptbahnhof das Handy und 50 Euro aus der Handtasche gestohlen. Die Polizei hatte das Mobiltelefon später bei dem Mann gefunden. Dieser hatte die Vorwürfe bestritten und angegeben, er habe es von einem Unbekannten gekauft.

Die Staatsanwaltschaft forderte eine viermonatige Bewährungsstrafe für den Angeklagten. Den ursprünglichen Vorwurf aus der Anklage, wonach die Frau von mehreren Männern umzingelt worden sei, bestätigte diese im Zeugenstand nicht. Der Angeklagte muss nun eine Strafe von 60 Tagessätzen zu je acht Euro zahlen.

An Silvester war es in Köln massenhaft zu Straftaten gekommen, bei denen Frauen von Männern eingekreist, beklaut und sexuell belästigt worden waren. Zeugen sprachen von Tätern mit nordafrikanischem oder arabischem Aussehen.

Im Februar gab es zwei Prozesse, in denen es um Diebstahl ging. Zwei nordafrikanische Asylbewerber wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt, ein weiterer Angeklagter nach Jugendstrafrecht unter Bewährung gestellt.

In der vergangenen Woche hat die Staatsanwaltschaft die erste Anklage wegen sexueller Nötigung gegen einen Beschuldigten erhoben. Wann der Prozess gegen den 26-jährigen Algerier beginnt, steht noch nicht fest.

ulz/dpa

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