USA 14-Jähriger tötet Vater und schießt an Grundschule um sich

Ein Jugendlicher hat laut US-Behörden erst seinen Vater erschossen und dann auf dem Gelände einer Grundschule das Feuer eröffnet. Zwei Kinder und eine Lehrerin wurden verletzt. Die Polizei fasste den Schützen.

Einsatz an der Grundschule in Townville
REUTERS

Einsatz an der Grundschule in Townville


Auf dem Gelände einer Grundschule in Townville im US-Bundesstaat South Carolina hat ein 14-Jähriger um sich geschossen und dabei zwei Jungen und eine Lehrerin verletzt. Das teilte die Polizei mit. Der Schütze wurde demnach festgenommen. Die Lehrerin und eines der Kinder seien bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden; das zweite Kind sei jedoch schwer verletzt und werde noch behandelt.

Kurz nachdem die Polizei zu der Schule gerufen worden war, ging ein weiterer Notruf aus einem etwa vier Kilometer entfernten Haus ein. Dabei sei die Tötung eines 47-jährigen Mannes gemeldet worden, teilte die Rechtsmedizin des Landkreises mit. Bei dem Todesopfer handle es sich um den Vater des 14-Jährigen, der Mann sei an einer Schussverletzung gestorben. "Wir gehen momentan davon aus, dass dies mit dem Vorfall in Townville zusammenhängt", sagte der Rechtsmediziner Greg Shore. Es werde wegen eines Tötungsdelikts ermittelt.

Das Schulgebäude selbst betrat der 14-Jährige den Angaben zufolge nicht, die Schüsse sollen auf einem Spielplatz davor gefallen sein. Ein freiwilliger Feuerwehrmann habe den Jugendlichen überwältigen können. Weitere Details zu der Tat sind nicht bekannt. "Die Ermittlungen stehen noch im Anfangsstadium", sagte Polizeisprecher Garland Major.

Etwa 300 Kinder besuchen die Townville Elementary School, die Altersgruppen reichen vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse. Der Unterricht wurde für den Rest der Woche abgesagt.

kry/aar/AP/Reuters/dpa



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