Razzia in Spanien Polizei beschlagnahmt zehn Millionen Euro Bargeld

Die spanische Polizei feiert einen Erfolg im Kampf gegen die Drogenmafia: Ermittler stellten mehr als 400 Kilogramm Kokain sicher. Zudem wurde so viel Bargeld beschlagnahmt wie selten zuvor in der Geschichte des Landes.

Sichergestelltes Bargeld: Zehn Millionen Euro in einem Haus in Valencia entdeckt
AFP/ Spanish Interior Ministry

Sichergestelltes Bargeld: Zehn Millionen Euro in einem Haus in Valencia entdeckt


Madrid - Spanische Fahnder haben bei einer Großrazzia Bargeld im Wert von zehn Millionen Euro beschlagnahmt. Zudem seien 452 Kilogramm Kokain konfisziert worden, teilte die Polizei mit. Bei dem Doppeleinsatz seien zwei Verdächtige in der Ostküstenstadt Valencia und drei weitere in Madrid festgenommen worden. Alle Personen seien mutmaßliche Drogenhändler, so die Ermittler.

Bei dem Bargeldfund handelt es sich laut Polizei um einen der größten in Spaniens Kriminalgeschichte. In einem Haus in Valencia fanden die Ermittler den Angaben zufolge Zehntausende Banknoten, gestückelt in 10- bis 500-Euro-Scheine und auf mehrere Kartons verteilt.

Für den Polizeieinsatz wurde unter anderem die Autobahn 3 zwischen Valencia und Madrid gesperrt, um ein Fahrzeug mit 66 Kilogramm Kokain an Bord zu stoppen.

wit/AFP



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