Stuttgart Tödlicher Raserunfall - Angeklagter räumt Fehlverhalten ein

Er raste mit mehr als 160 km/h durch die Stadt und tötete bei einem Unfall zwei Menschen. Nun hat sich der Angeklagte im Stuttgarter Raserprozess erstmals geäußert.

Unfallstelle in Stuttgart (im März 2019): Unfall nach 50 Sekunden Fahrt
Kohls/SDMG/dpa

Unfallstelle in Stuttgart (im März 2019): Unfall nach 50 Sekunden Fahrt


Im Prozess um einen tödlichen Autounfall in Stuttgart hat der Angeklagte erstmals sein Schweigen gebrochen. "Wegen mir sind zwei Menschen gestorben, es gibt nichts zu beschönigen", ließ Mert T. in einer persönlichen Erklärung von seinem Anwalt verlesen.

"Ich weiß auch, dass es viel zu einfach ist, einfach nur zu sagen, dass es mir leid tut", so der 20-Jährige. Der Mann wird beschuldigt, im vergangenen März die Kontrolle über seinen gemieteten Sportwagen verloren und mit dem Auto einen Kleinwagen gerammt zu haben. (Lesen Sie hier mehr zu dem Fall.)

Vor dem Crash beschleunigte er den 550 PS-starken Wagen den Angaben zufolge auf bis zu 165 km/h. In den Trümmern des Kleinwagens kamen ein 25 Jahre alter Fahrer aus Nordrhein-Westfalen und seine 22 Jahre alte Freundin ums Leben. Der Sportwagenfahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt.

Die Staatsanwaltschaft wertet den Crash als Mord. Der Prozess gegen den Fahrer hatte im September begonnen.

fek/dpa



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