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02. Juli 2019, 17:58 Uhr

Südkorea

K-Pop-Sänger Park Yoo Chun wegen Drogenmissbrauchs verurteilt

Park Yoo Chun kaufte und konsumierte Drogen. Dafür wurde der Sänger nun in Südkorea verurteilt - das Gericht hielt ihm jedoch zugute, dass er Reue zeigte.

Der südkoreanische Schauspieler und frühere Sänger der Boybands TVXQ und JYJ, Park Yoo Chun, ist wegen Drogenmissbrauchs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Bezirksgericht in Suwon habe gegen den 33-Jährigen zudem eine Geldstrafe von 1,4 Millionen Won (1062 Euro) verhängt, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap.

Weil Park Yoo Chun nicht vorbestraft sei und vor Gericht Reue gezeigt habe, sei die Haftstrafe von zehn Monaten zur Bewährung ausgesetzt worden, wurde der Richter zitiert. Die Bewährungszeit dauert demnach zwei Jahre.

Dem K-Pop-Sänger wurde vorgeworfen, zwischen Februar und März 1,5 Gramm Methamphetamin gekauft und mit seiner ehemaligen Freundin konsumiert zu haben. Auch wurde ihm zur Last gelegt, schon im vergangenen Herbst verbotene Substanzen genommen zu haben.

Südkoreas Popszene ist zuletzt von einigen Skandalen erschüttert worden. Der Sänger und frühere TV-Star Jung Joon Young wurde im März wegen heimlicher Videoaufnahmen von Sexpartnerinnen verhaftet. Später wurde ihm auch vorgeworfen, zusammen mit anderen Männern eine Frau während einer Party vor drei Jahren vergewaltigt zu haben. Er steht mit dem früheren Mitglied der Boyband FT Island, Choi Jong Hoon, vor Gericht. Beide bestritten die Vorwürfe.

Gegen Seungri den früheren Sänger der Boyband BigBang wird unter anderem wegen des Vorwurfs ermittelt, Prostituierte für potenzielle Investoren bezahlt zu haben, die sich an seinen Geschäften beteiligen sollten.

bbr/dpa/AP

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