Australien Grenzschutz entdeckt flüssiges Meth in Schneekugeln

Schmuggler wollten 7,5 Liter flüssiges Meth in Schneekugeln versteckt von Kanada nach Australien bringen. Doch die Tarnung der Drogen im Wert von etwa 600.000 Euro flog auf.

Der australische Grenzschutz hat eine Lieferung Schneekugeln genauer untersucht: Im Inneren fanden sie flüssiges Meth
Australian Border Force/ Reuters

Der australische Grenzschutz hat eine Lieferung Schneekugeln genauer untersucht: Im Inneren fanden sie flüssiges Meth


Von außen betrachtet sahen sie aus wie Schneekugeln mit Lama- und Faultierfiguren, tatsächlich waren es Behältnisse für einen Drogenschmuggel: Im australischen Sydney ist eine Lieferung vom Grenzschutz entdeckt worden. Das teilte die Behörde mit. In 15 Schneekugeln haben Beamte demnach 7,5 Liter flüssiges Meth gefunden.

Laut dem Grenzschutz haben die Drogen insgesamt einen Wert von einer Million australischer Dollar (etwa 600.000 Euro). Die Lieferung sei aus Kanada gekommen.

Die Schneekugeln seien geröntgt und weiter untersucht worden. Erstes Ergebnis: Die Flüssigkeit im Inneren ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Methamphetamin.

Die Regionalkommandantin beim Grenzschutz in Bundestaat New South Wales, Danielle Yannopoulos, sagte, dass die Behörde in den vergangenen Jahren "viel in die technologische Leistungsfähigkeit investiert" habe. Kriminelle, die versuchen würden, solche Substanzen auf neue und phantasievolle Weise zu verstecken, verschwendeten ihre Zeit.

cop

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