Vorfall in den USA Tesla-Polizeiwagen geht bei Verfolgungsjagd der Strom aus

In Kalifornien war ein Polizist einem mutmaßlichen Verbrecher auf der Spur. Bei der Verfolgungsjagd ging seinem Tesla dann aber beinahe der Strom aus. Kollegen mussten übernehmen - ohne Erfolg.

Ein Tesla Model S 85 wird in Fremont zu Testzwecken als Polizeiwagen eingesetzt
Fremont Police Department

Ein Tesla Model S 85 wird in Fremont zu Testzwecken als Polizeiwagen eingesetzt


In Fremont, einer Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien, werden erstmals Autos des Elektro-Herstellers Tesla als Polizeiwagen eingesetzt. Inwieweit sie für Patrouillenzwecke geeignet sind, wird sich noch zeigen. Bei einer Verfolgungsjagd unweit von San Francisco ging einem Tesla Model S nun beinahe die Batterie aus. Die Verfolgungsjagd musste abgebrochen werden, wie die Zeitung "The East Bay Times" und NBC Bay Area übereinstimmend berichten.

Demnach habe der Wagen, den die Behörde im März gekauft hatte, gegen 23 Uhr die Verfolgung eines verdächtigen Wagens aufgenommen. Den Medien zufolge soll der Polizist während der Fahrt via Funk mitgeteilt haben, dass er nur noch rund neun Kilometer fahren könne, ehe die Batterie leer sei. Ein Polizist teilte NBC mit, dass der Wagen vor Schichtbeginn - gegen 14 Uhr - nicht vollständig aufgeladen worden sei.

Integration der Tesla-Fahrzeuge noch in Testphase

Anschließend habe der Fahrer seine Kollegen gebeten, die Verfolgung für ihn zu übernehmen. Nicht-elektrische Fahrzeuge setzten die Verfolgungsjagd fort, diese war aber nicht von Erfolg gekrönt. Das verfolgte Fahrzeug wurde später gefunden - von dem Flüchtenden gab es keine Spur. Der Mann wird in einem Zusammenhang mit einem Verbrechen in Santa Clara gesucht.

"Dieser eine Vorfall ändert in keiner Weise unser Vertrauen in die Tesla-Modelle für Patrouillenzwecke", sagte der Polizist. Für den Tesla sei es der zweite Einsatz gewesen, bislang seien die Erwartungen "voll erfüllt worden".

Das Polizeidepartment in Freemont gab zu Protokoll, man sei bei der Integration der Tesla-Fahrzeuge in den Fuhrpark noch innerhalb einer sechsmonatigen Testphase. Es gebe noch keine festgelegte Regelung für das Aufladen. Aber die Richtlinie sei, dass die Autos zu Schichtbeginn mindestens halb aufgeladen sein müssen.

bam



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.