Bericht der Familie Frau in Texas offenbar 51 Jahre nach ihrem Verschwinden wieder mit ihren Eltern vereint

Ihre Babysitterin soll das Mädchen im Jahr 1971 entführt haben: Eine Familie aus Texas hat nun auf Facebook verkündet, dass sie ihre leibliche Tochter wiedergefunden habe – mithilfe von DNA-Tests.
Wiedertreffen nach Jahrzehnten

Wiedertreffen nach Jahrzehnten

Foto: Highsmith Familie / facebook

Vor mehr als einem halben Jahrhundert verschwand Melissa Highsmith als Kleinkind im texanischen Fort Worth – und wurde nun laut ihrer Familie dank DNA-Tests wieder mit ihren Eltern vereint. »Wir sind überglücklich zu verkünden, dass wir MELISSA gefunden haben!!!«, schrieben die Angehörigen auf Facebook.

US-Medienberichten zufolge soll sie 1971 im Alter von knapp zwei Jahren von ihrer Babysitterin entführt worden und unter dem Namen Melanie aufgewachsen sein.

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Die Frau habe den größten Teil ihres Lebens in Fort Worth gelebt und nicht gewusst, dass nach ihr gesucht werde, berichtet die der Sender CBS News . Als sie dann vor einiger Zeit eine Nachricht bei Facebook erhalten habe, habe sie zunächst gedacht, dass es sich um Betrug handele: »Mein Vater schrieb mir eine Nachricht, in der es hieß: ›Weißt du, ich suche meine Tochter schon seit 51 Jahren‹«, sagte Highsmith.

Die Familie hatte sie nach eigenen Angaben ohne Hilfe der Behörden aufgespürt. Ein Treffer in der Datenbank der Gentestfirma 23andMe habe zu ihrer Tochter geführt. Die Wiedergefundene selbst sagte, sie habe die Person, die sie großgezogen habe, gefragt: »Gibt es irgendetwas, was du mir sagen musst?« Diese habe ihr daraufhin bestätigt, dass sie Melissa sei.

Die Familie wirft den Behörden vor, in dem Fall nicht genug getan zu haben. »Ich bin sehr wütend auf das System und auf die Frau, die sie entführt hat«, sagte Jeffrie Highsmith, Melissas mutmaßlicher Vater, CBS News . Die Polizei habe vor ein paar Jahren DNA-Proben von Melissas Eltern genommen, jedoch nichts weiter unternommen.

Das Fort Worth Police Department sagte laut CNN in einer Erklärung, man sei »überglücklich«, dass 23andMe die Familie zu Melissa geführt habe. Es ergänzte allerdings, dass es offizielle DNA-Tests durchführen werde, um Melissas Identität zu bestätigen. Die strafrechtliche Verjährungsfrist sei 20 Jahre nach ihrem 18. Geburtstag abgelaufen. Man werde jedoch die Ermittlungen fortsetzen, um »alle verfügbaren Informationen über Melissas Entführung, die vor 51 Jahren stattfand, aufzudecken.«

Was mit der mutmaßlichen Entführerin passierte, ist unklar.

bbr

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