Bericht über Amoklauf Schütze von Texas soll Suizid begangen haben

Der Mann, der in einer Kirche in Texas mindestens 26 Menschen erschossen hat, soll sich laut einem TV-Sender selbst getötet haben. Seine Tat gilt als der schlimmste Amoklauf in der Geschichte des US-Bundesstaats.

Auto des Attentäters
William Luther/Austin American-Statesman/dpa

Auto des Attentäters


Der Amokläufer im US-Bundesstaat Texas soll sich selbst getötet haben. Die Ermittler gingen aktuell davon aus, dass er sich erschoss, sagte Sheriff Joe Tackitt dem Fernsehsender CBS. "Zu diesem Zeitpunkt glauben wir, dass er eine selbst verursachte Schusswunde hat."

Das Motiv hinter dem Massaker mit 26 Opfern in der Kirche von Sutherland Springs gibt derweil Rätsel auf. Justizbeamte identifizierten den Täter als den 26-jährigen Devin Patrick Kelley aus dem benachbarten New Braunfels, wie das texanische Ministerium für öffentliche Sicherheit über Twitter mitteilte. Was ihn antrieb, ist bislang völlig offen.

Während eines Sonntagsgottesdiensts hatte der Angreifer um sich geschossen. Etwa 20 Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte der Gouverneur des US-Bundesstaates, Greg Abbott. Die Opfer sind den Angaben zufolge zwischen 5 und 72 Jahre alt. 23 Tote wurden in der Kirche gefunden, zwei davor. Ein weiteres Opfer starb Behördenangaben zufolge später im Krankenhaus. Mehr als 20 weitere Menschen wurden verletzt.

Der mit einer schusssicheren Weste ausgestattete und ganz in Schwarz gekleidete Schütze flüchtete in seinem Wagen. Er wurde später tot aufgefunden. Behörden zufolge handelte es sich bei der Tat um den Amoklauf mit den meisten Opfern in der Geschichte des Bundesstaats.

bbr/Reuters/dpa/AP

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