Todesstrafe in den USA Texas richtet verurteilten Mörder hin

Als 24-Jähriger wurde der Rechtsextremist Justen Hall in Texas zum Tode verurteilt - er hatte eine Frau getötet, damit sie ihn nicht bei der Polizei anschwärzt. Nun, 14 Jahre später, wurde er hingerichtet.

Undatiertes Foto von Justen Hall: Am Mittwoch wurde ihm im texanischen Huntsville eine Giftspritze verabreicht
Texas Department of Criminal Justice/ REUTERS

Undatiertes Foto von Justen Hall: Am Mittwoch wurde ihm im texanischen Huntsville eine Giftspritze verabreicht


14 Jahre nach seiner Verurteilung zum Tode ist Justen Hall im texanischen Huntsville hingerichtet worden. Der 38-Jährige wurde am Mittwoch um 18.32 Uhr Ortszeit für tot erklärt. Ihm wurde eine Giftspritze verabreicht.

Ein Gericht hatte den ehemaligen Anführer einer rechtsextremen Gruppe im Jahr 2005 wegen Mordes verurteilt: Hall erwürgte demnach drei Jahre zuvor eine Frau. Er wollte verhindern, dass die 29-Jährige Informationen an die Polizei weitergibt. Dabei ging es unter anderem um den Ort, an dem Hall und weitere Mitglieder einer White-Supremacist-Gang Drogen lagerten und Treffen abhielten.

Gerichtsunterlagen zufolge begruben Hall und andere Mitglieder der rechtsextremen Gruppe die Leiche der Frau in der Wüste New Mexicos.

Hinrichtungen seit 1976

Hall ist der 19. Häftling, der in diesem Jahr in den USA hingerichtet wurde - und der achte in Texas. In keinem anderen Bundesstaat fanden seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 häufiger Hinrichtungen statt.

aar/Reuters



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