Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück Tönnies-Mitarbeiter soll Kollegen getötet haben – Haftbefehl erlassen

Ein Arbeiter hat mutmaßlich im Hauptwerk der Tönnies-Fleischfabrik einen Kollegen erstochen. Nun sitzt der Verdächtige in Untersuchungshaft. Die Ermittler werfen dem 35-Jährigen Totschlag vor.
Betriebsgelände der Firma Tönnies: Tötungsdelikt in der Fleischfabrik

Betriebsgelände der Firma Tönnies: Tötungsdelikt in der Fleischfabrik

Foto: David Inderlied / dpa

Nach einem Tötungsdelikt im Hauptwerk des Fleischkonzerns Tönnies im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück ist gegen einen 35 Jahre alten Arbeiter Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden. Das teilte die Polizei mit .

Die Obduktion des Opfers in der Rechtsmedizin in Münster habe den Verdacht bestätigt, wonach der 34-Jährige durch einen Stich in die Brust getötet wurde. Die Tat hatte sich am Freitagmorgen im Zerlegebereich des Betriebs ereignet. Die Polizei hat eine Mordkommission namens »Schleife« gebildet.

Der Verdächtige schweige bislang zu der Tat und lasse sich von einem Anwalt vertreten. Er sei ins Gefängnis in Bielefeld-Brackwede in die Untersuchungshaft gebracht worden. Laut einer Stellungnahme der Firma Tönnies  hatte der Mitarbeiter seinen Kollegen mit einem Messer angegriffen.

Notfallseelsorger hatten sich danach um die Augenzeugen gekümmert. Wegen der Spurensicherung ruhte die Produktion für mehrere Stunden.

bbr/dpa
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