Tote Hannah Zeitung meldet sexuellen Missbrauch

Die 14-jährige Hannah ist laut Kölner "Express" einem Sexualstraftäter zum Opfer gefallen. Die Leiche sei so übel zugerichtet gewesen, dass sie anhand von Kleidungsstücken identifiziert werden musste. Am Tatort seien DNA-Spuren gefunden worden. Die Polizei schweigt zu dem Bericht.


Bonn - Die getötete 14-jährige Hannah aus Königswinter bei Bonn sei missbraucht und mit mehreren Messerstichen umgebracht worden, schreibt der Kölner "Express" unter Berufung auf Ermittler. Demnach gingen die Täter so grausam vor, dass die Leiche nur mit Kleidungsstücken identifiziert werden konnte. "Der ganze Körper war übel zugerichtet", zitierte die Zeitung einen Polizisten. Weder bei der Polizei noch bei der Staatsanwaltschaft war heute Abend eine Stellungnahme zu erhalten.

Bei der Suche nach Hannahs Mörder hat die Polizei noch keine heiße Spur, wie Sprecher Frank Piontek zuvor gesagt hatte. Nähere Angaben wollte er nicht machen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, wurden an dem Opfer und in der Nähe des Tatortes DNA-Spuren gefunden. Ein Abgleich mit Datenbanken habe aber noch keinen Treffer erbracht. Das Blatt hatte bereits heute über einen Zeugen berichtet, der das ermordete Mädchen nach eigener Aussage am Tatabend lebend sah. Er habe an der Haltestelle Oberdollendorf Nord, an der Hannah ausstieg, eine Bahn nehmen wollen.

Der Zeuge sagte dem Bericht zufolge, er habe beobachtet, wie zwei etwa 18 bis 25 Jahre alte Männer etwa einen Meter hinter einem blonden Mädchen hergelaufen seien. Einer von ihnen habe eine Zigarette schnorren wollen, das Mädchen habe genervt ausgesehen.

Die Polizei bestätigte heute nur, dass der Zeuge in der vergangenen Woche vernommen worden sei und eine Aussage gemacht habe. Zum Inhalt der Aussage sage der Sprecher nichts.

ffr/AP



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