Tote Teenager in Gartenlaube Stromaggregat verbreitete offenbar tödliches Gift

Im bayerischen Arnstein starben sechs Teenager in einer Gartenlaube. Sie atmeten giftiges Kohlenmonoxid ein. Nun wissen die Ermittler offenbar, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Polizei in Arnstein
AFP

Polizei in Arnstein


Nach dem Tod von sechs Teenagern im bayerischen Arnstein gehen die Ermittler davon aus, dass ein Stromaggregat den Kohlenmonoxid-Ausstoß verursacht hat. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Würzburg mit.

Das mit Benzin betriebene Gerät hätte demnach nicht in Innenräumen betrieben werden dürfen. Es wurde von einem Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts begutachtet. Unklar sei, wer für das Aufstellen, die Installation und die Inbetriebnahme des Gerätes in dem Gartenhaus verantwortlich war.

Die jungen Erwachsenen im Alter von 18 und 19 Jahren hatten am Samstagabend eine Party in einer abgelegenen Laube gefeiert. Einer der Väter hatte am Sonntagmorgen die Leichen seiner Tochter, seines Sohnes und der vier weiteren Gäste in dem Häuschen gefunden. Er hatte sich Sorgen gemacht, weil er nach der Feier nichts von seinen Kindern gehört hatte.

sms/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.