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Essen: Auto schleudert in Fußgängergruppe

Foto: Armin Thiemer/ dpa

Unfall in Essen Auto schleudert in Menschenmenge - elf Verletzte

In Essen sind elf Menschen verletzt worden, als ein 22-Jähriger mit seinem Auto in eine Straßenbahnhaltestelle schleuderte. Ein Mann musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Augenzeugen stehen unter Schock.

Essen - Ein 22-Jähriger ist am Freitag in Essen mit seinem BMW in eine Menschengruppe geschleudert. Laut Polizei sind mindestens elf Fußgänger verletzt worden, darunter drei Kinder im Alter von 4, 13 und 14 Jahren. Die Personen standen an einer Straßenbahnhaltestelle auf dem Mittelstreifen der Fahrbahn, als sie erfasst wurden.

Ein 60-jähriger Mann erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Duisburger Krankenhaus geflogen werden musste. Der aus Essen stammende Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon, zudem erlitten mindestens zwei Augenzeugen einen Schock.

Ob der Unglücksfahrer zu schnell unterwegs war oder ob ein technischer Defekt am Auto die Ursache war, konnten die Ermittler zunächst nicht sagen. Dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, schließt die Polizei aus. Für genauere Untersuchungen wurde der Wagen sichergestellt. Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle dauerten bis in den Nachmittag.

Bundesweit machten Verkehrsunfälle, bei denen Autos in Menschenmengen fuhren, in letzter Zeit Schlagzeilen. Erst am Sonntag war in Leutkirch in Baden-Württemberg ein betrunkener Autofahrer in eine Gruppe Jugendlicher gerast, ein 15-Jähriger kam ums Leben. Im März waren in Hamburg der Sozialwissenschaftler Günter Amendt und der Schauspieler Dietmar Mues von einem Auto auf dem Bürgersteig erfasst und getötet worden.

nga/dpa/dapd

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