Urteil Geldbote erschossen - lebenslange Haftstrafen

Ende eines Raubüberfalls: Nach den tödlichen Schüssen auf einen Geldboten im Oktober 2007 hat das Berliner Landgericht drei Männer zu jeweils lebenslanger Haft verurteilt.


Berlin - Die Räuber im Alter von 53 bis 56 Jahren hatten dem Wachmann auf dem Weg zu einer Postbank-Filiale in Berlin-Reinickendorf aufgelauert. Der 53-jährige Hauptangeklagte feuerte zwei Salven aus einem Sturmgewehr. Der von fünf Kugeln getroffene Familienvater starb vor Ort.

Die drei Männer flohen mit 242.000 Euro. Der Bote hatte keine Chance, urteilte das Gericht. Die Tat sei ohne Rücksicht auf Menschenleben durchgezogen worden. Die Verteidigung hatte auf Körperverletzung mit Todesfolge plädiert.

jjc/dpa



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