Urteilsbegründung im Fall Tim H. "Er wollte die Menschenmenge aufwiegeln"

Der Anti-Neonazi-Demonstrant Tim H. soll bei der Protestaktion in Dresden 500 Personen gegen eine Polizeisperre gehetzt haben, das Amtsgericht verurteilte ihn zu knapp zwei Jahren Haft. Nun liegt die schriftliche Urteilsbegründung vor - und lässt eine Frage offen: Warum war es besonders schwerer Landfriedensbruch?
Vermummte Demonstranten am 19. Februar 2011 bei der Neonazi-Kundgebung in Dresden

Vermummte Demonstranten am 19. Februar 2011 bei der Neonazi-Kundgebung in Dresden

Foto: Jan Woitas/ picture alliance / dpa