Transport aus Polen Polizei in Sachsen stoppt Konvoi mit US-Panzern

Eine Spedition wollte sechs Panzerhaubitzen von Polen nach Deutschland befördern. Doch die sächsische Polizei stoppte den Transport - aus gutem Grund.
Gestoppter Panzerkonvoi

Gestoppter Panzerkonvoi

Foto: Polizei Sachsen

Eine Streife der Verkehrspolizei hat auf der A4 bei Bautzen einem Transportkonvoi mit US-Panzern die Weiterfahrt untersagt. Das teilte die Polizei Sachsen auf ihrer Facebook-Seite mit.

Demnach sollte eine Spedition im Auftrag der US-Armee sechs Panzerhaubitzen vom Typ M109 - selbstfahrende gepanzerte Artilleriegeschütze - von Polen nach Deutschland transportieren. Doch die von der Firma genutzten Auflieger seien dafür ungeeignet gewesen, wie sich bei einer genauen Kontrolle herausgestellt habe.

So hätten die erforderlichen Transportdokumente und Ausnahmegenehmigungen gefehlt, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Ladung sei ferner zu breit und vor allem viel zu schwer gewesen.

Beim Wiegen stellte sich laut Polizei heraus, dass jedes der sechs Gespanne überladen war, teils um bis zu 16 Tonnen. Doch das war nicht alles: Dem Konvoi hätten auch die erforderlichen Begleitfahrzeuge gefehlt. Einige der Fernfahrer hätten zudem ihre Lenk- und Ruhezeiten überschritten.

Die Polizisten untersagten den Fernfahrern die Weiterreise, bis geeignete Fahrzeuge zur Verfügung stehen, die erforderlichen Transportgenehmigungen vorliegen und alle Auflagen erfüllt werden. Die Transportfirma und die betroffenen Fernfahrer müssen laut Polizei mit Bußgeldern rechnen.

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asa