USA Cruise-Erpresser begeht Selbstmord

Ein Mann, der offenbar versucht hatte, Tom Cruise zu erpressen, ist tot in seinem Haus aufgefunden worden. David Hans Schmidt, der die Erpressung zugegeben hatte, stand eine zweijährige Haftstrafe bevor. Er soll Selbstmord begangen haben.


Phoenix - David Hans Schmidt, 47, soll versucht haben, von Tom Cruise eine Million Dollar zu erpressen, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Obwohl bei der Hochzeit des Hollywood-Schauspielers mit seiner Kollegin Katie Holmes im vergangenen Jahr in Italien nur ein Fotograf zugelassen war, soll Schmidt in den Besitz exklusiver Fotos gelangt sein.

Im Mai dieses Jahres habe er Kontakt zu Vertrauten von Cruise aufgenommen und gedroht, die Fotos zu veröffentlichen. Im Gegenzug verlangte er bis zu 1,3 Millionen Dollar.

Schmidt, der sich bereits schuldig bekannt hatte, war bis zu seiner Gerichtsverhandlung gegen Kaution freigelassen worden und trug eine elektronische Fußfessel. Als die Polizei keine Bewegungssignale mehr empfing, wollten sie ihn in seinem Haus in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona aufsuchen, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten fanden ihn tot vor. Schmidt soll Selbstmord begangen haben.

Cruise war dem Bericht zufolge nicht das einzige prominente Opfer Schmidts. Er soll außerdem versucht haben, die Tagebücher Paris Hiltons und zahlreiche weitere Gegenstände aus ihrem Besitz bei einer Auktion zu versteigern.

pad/AP



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