USA Deutscher soll Cindy Crawford erpresst haben

Es geht um ein vermeintlich kompromittierendes Foto: Die US-Justiz hat Anklage gegen einen Deutschen erhoben, der das frühere Top-Model Cindy Crawford erpresst haben soll. 100.000 Dollar verlangte der inzwischen abgeschobene Edis K. demnach.


Los Angeles - Laut Staatsanwaltschaft von Los Angeles versuchte der kürzlich nach Deutschland abgeschobene Edis K. mit einem Foto 100.000 Dollar (67.300 Euro) von Cindy Crawford und ihrem Ehemann Rande Gerber zu erpressen.

Das Bild zeigt demnach deren damals siebenjährige Tochter geknebelt auf einem Stuhl. Den Gerichtsunterlagen zufolge berichtete das Mädchen ihren Eltern, das Kindermädchen habe die Fotos bei einem "Räuber-und-Gendarm-Spiel" gemacht.

Der 26-jährige Verdächtige, der mit der Nanny befreundet ist, drohte dem Paar, das Foto zu veröffentlichen, sollten sie seiner Geldforderung nicht nachkommen. Ihm drohen nun zwei Jahre Haft.

Crawford und Gerber hatten sich laut Behörden unverzüglich an die US-Bundespolizei FBI gewandt. Das Paar wolle "sämtliche Rechtswege gegen jeden ausschöpfen", der K. bei der Verbreitung oder dem Verkauf des Fotos helfen wollte, teilte die Sprecherin des Ex-Models, Annett Wolf, mit. Crawford und Gerber sind seit 1998 verheiratet und haben zwei Kinder.

jdl/AFP



© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.