Pornosammlung beseitigt US-Ehepaar muss 30.441 Dollar Entschädigung an Sohn zahlen

Es schmiss Zeitschriften, Filme und weitere Gegenstände weg: Ein Ehepaar muss seinem Sohn eine hohe Summe für dessen beseitigte Pornosammlung zahlen. Der Vater ist sich offenbar dennoch keiner Schuld bewusst.
Stadtansicht Grand Haven (Archiv): Rechtsstreit zwischen Eltern und Sohn

Stadtansicht Grand Haven (Archiv): Rechtsstreit zwischen Eltern und Sohn

Foto: stevegeer / Getty Images

Ein US-Gericht hat ein Ehepaar aus Michigan dazu verurteilt, 30.441 Dollar an seinen Sohn zu zahlen, weil es dessen Pornosammlung entsorgt hatte.

David W. hatte vor dem zuständigen Gericht argumentiert, seine Eltern hätten kein Recht gehabt, seine Sammlung aus Filmen, Zeitschriften und anderen Gegenständen wegzuwerfen.

Der heute 43-Jährige lebte nach seiner Scheidung zehn Monate lang in dem Haus seiner Eltern in Grand Haven. Danach zog W. nach Muncie im Bundesstaat Indiana um. Erst nach diesem Umzug habe er bemerkt, dass seine Besitztümer verschwunden gewesen seien.

Bereits vor rund acht Monaten hatte W. einen Prozess gegen seine Eltern gewonnen. Bei dem nun festgesetzten Wert folgte das Gericht der Einschätzung einer Sachverständigen. Die Eltern W.s müssen außerdem 14.500 Dollar an den Anwalt ihres Sohnes zahlen.

Der Vater ist sich jedoch offenbar keiner Schuld bewusst: »Ehrlich gesagt, David, habe ich dir einen großen Gefallen getan, als ich das ganze Zeug loswurde«, schrieb er in einer E-Mail.

bbr/AP
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