USA Fluggast begrapscht offenbar Frau - und beruft sich auf Donald Trump

Er soll ihr an die Brust gegrapscht und nach seiner Festnahme auf Äußerungen des Präsidenten verwiesen haben: Im US-Bundesstaat Texas muss sich ein Mann wegen eines Übergriffs im Flugzeug verantworten.

Flughafen in Houston
AP

Flughafen in Houston


Ein Mann hat in einem Flugzeug in den USA eine Frau offenbar begrapscht - und sich nach seiner Festnahme auf sexistische Äußerungen des US-Präsidenten berufen. Donald Trump habe gesagt, "dass es okay ist, Frauen an ihren intimen Stellen anzufassen", sagte der Mann laut Gerichtsunterlagen der Polizei.

Der Beschuldigte berief sich damit offenbar auf einen im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 aufgetauchten Mitschnitt eines Gesprächs, in dem Trump damit geprahlt hatte, er könne sich als Prominenter bei Frauen alles erlauben und ihnen sogar ungestraft zwischen die Beine greifen. Trump tat seine Äußerungen später als "Umkleidekabinen-Gespräch" ab.

Zu dem Vorfall in dem Flugzeug war es am Sonntag auf einem Inlandsflug von Houston im Bundesstaat Texas nach Albuquerque in New Mexico gekommen: Der Mann soll der Frau, die auf einem Sitz vor ihm schlief, von hinten an die Brust gefasst haben. Den Gerichtsunterlagen zufolge ging sie zuerst von einem Versehen aus. Als der Mann sie eine halbe Stunde später wieder begrapschte, erhob sie sich demnach und forderte ihn auf, damit aufzuhören.

Die Frau durfte den Sitzplatz wechseln, der Mann wurde nach der Landung in Albuquerque festgenommen. Bei der Befragung berief sich der Baggerfahrer dann laut den Unterlagen auf Trump. Mehrere Frauen werfen dem US-Präsidenten sexuelle Übergriffe vor.

mxw/AFP



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