Vergewaltigte Soldatin Ermittler stellen DNA des mutmaßlichen Täters sicher

Bei der Suche nach dem Vergewaltiger einer Soldatin sind die Ermittler einen Schritt weiter. Die Polizei hat DNA des mutmaßlichen Täters sichergestellt. Die Daten könnten mit anderen genetischen Fingerabdrücken abgeglichen werden - einen konkreten Tatverdächtigen haben die Fahnder nicht.
Kaserne in Bückeburg: Kein Tatverdächtiger bei Vergewaltigung

Kaserne in Bückeburg: Kein Tatverdächtiger bei Vergewaltigung

Foto: dapd

Bückeburg - Sie wurde missbraucht, gefesselt, geknebelt und dann in einen Spind gesperrt: Mitte August wurde eine Soldatin der Heeresfliegerwaffenschule in einer Bückeburger Kaserne vergewaltigt. Nun haben Ermittler den genetischen Fingerabdruck des mutmaßlichen Täters sichergestellt.

Die männliche DNA sei an Spuren am Tatort entdeckt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein Antrag auf eine DNA-Reihenuntersuchung gestellt werden. Profiler des Landeskriminalamtes Niedersachsen rekonstruieren den Tathergang, um weitere Ermittlungsansätze zu finden. Ein Anfangsverdacht gegen eine bestimmte Person bestehe nicht.

In der Jägerkaserne, seit 1959 in Bückeburg ansässig, sind nach Bundeswehrangaben etwa 500 bis 600 Soldaten untergebracht, darunter nur fünf bis sechs Frauen. Die Heeresfliegerwaffenschule ist eine von sechs Dienststellen.

ulz/dapd
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