Vergewaltigungsvorwurf Tänzer Michael Flatley wird entschädigt

Elf Millionen Dollar - so teuer kommt eine US-Immobilienmaklerin die Behauptung zu stehen, der Tänzer Michael Flatley habe sie vergewaltigt. Wegen Verleumdung und versuchter Erpressung ist die Frau nun verurteilt worden, Schadenersatz zu leisten.


Los Angeles - Die Immobilienmaklerin hatte nach Angaben des Richters Michael Stern falsche Beschuldigungen erhoben, um den Entertainer zu erpressen. Sie sagte aus, Flatley habe sie 2002 in einem Hotel in Las Vegas vergewaltigt. Der Tänzer räumte Geschlechtsverkehr ein, betonte aber, die Frau sei einverstanden gewesen. Die Frau reichte daraufhin eine Klage über 33 Millionen Dollar ein, die aber abgewiesen wurde.

Flatley verklagte seinerseits die Frau und deren Anwalt. Der Jurist legte den Streit im Juli 2006 außergerichtlich gegen Zahlung einer hohen Summe bei, wie Flatleys Rechtsvertreter Ricardo Cestero in einer Stellungnahme erklärte. Der Tänzer kündigte an, er wolle die Entschädigungssumme für wohltätige Zwecke spenden. Flatley wurde mit Shows wie "Riverdance" und "Lord of the Dance" bekannt.

jdl/AP



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