Villepinte bei Paris Mindestens 18 Verletzte nach Explosion bei Karnevalszug

Bei einer Explosion auf einer Karnevalsveranstaltung in der Nähe von Paris sind mehrere Menschen schwer verletzt worden. Die Behörden schließen einen Terroranschlag aus.


In der Stadt Villepinte bei Paris sind französischen Behörden zufolge bei einer Explosion mindestens 18 Menschen verletzt worden. Das berichten die Nachrichtenagentur AP und französische Medien übereinstimmend. Den Angaben nach soll es sich um einen Unfall bei einem Karnevalszug gehandelt haben, an dem auch viele Kinder teilnahmen.

Fünf Verletzte, darunter ein Kind, seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, sagte demnach ein Vertreter der Stadt. Sie seien jedoch nicht in Lebensgefahr. Die Explosion sei offenbar aus Versehen ausgelöst worden.

Wie die französische Boulevardzeitung "Le Parisien" berichtet, habe sich der Unfall gegen 17.30 Uhr ereignet, als eine Figur aus Holz und Stroh angezündet wurde - ein traditionelles Ereignis. Es habe einen lauten Knall gegeben. Kurz darauf sei Chaos ausgebrochen. Einige Zuschauer seien von Trümmerteilen getroffen worden. Auch die Bürgermeisterin Martine Valleton habe sich verletzt.

Auf Twitter waren Bilder der Explosion zu sehen:

Kurz nach der Explosion hatte es Gerüchte gegeben, wonach es sich um einen Terrorakt gehandelt haben soll. Diesen widersprachen die Behörden: Es gebe keine Zeichen für Terror oder Brandstiftung, hieß es.

kry/AP

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