Angeblich entschärfte Waffe Zwölfjähriger stirbt durch Handgranate vom Trödelmarkt

In den USA ist ein Junge durch die Explosion einer Handgranate gestorben. Die Waffe stammte wohl aus einem Trödelladen. Die Behörden suchen nach möglichen Käufern weiterer Granaten.
Handgranate (Symbolbild): Käufer und Verkäufer gingen von einer inaktiven Waffe aus

Handgranate (Symbolbild): Käufer und Verkäufer gingen von einer inaktiven Waffe aus

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ATF

Im US-Bundesstaat Virginia ist ein zwölfjähriger Junge durch die Explosion einer Handgranate gestorben, die in einem Trödelmarkt gekauft worden sein soll. Es sei davon ausgegangen worden, dass es sich um inaktive MK2-Granaten gehandelt habe, ein Waffentyp, der während des Zweiten Weltkriegs verwendet wurde, teilte die zuständige Sprengstoffbehörde mit . »Zum Zeitpunkt des Verkaufs glaubten weder der Verkäufer noch der oder die Käufer, dass die Granaten funktionstüchtig oder gefährlich seien.«

Nach der Untersuchung der Todesumstände des Kindes, das zwei Tage vor Weihnachten durch die Explosion getötet wurde, bittet die Behörde nun um Hilfe bei der Suche nach weiteren potenziell scharfen Granaten. Sie könnten im vergangenen Sommer bei einem Secondhandladen in Shallotte im Bundesstaat North Carolina verkauft worden sein. Eine Zahl zu den womöglich in den Verkehr gebrachten scharfen Granaten gibt es nicht, laut »New York Times « wurden die Verkäufe bar abgewickelt.

Es ist unklar, wie genau sich die Explosion ereignete und wie die Granate erst in den Handel und dann zu dem Jungen kam. Die Ermittler gehen der Zeitung zufolge von einem Unfall aus.

apr