Wächtersbach Niedergeschossener Eritreer berichtet von Furcht nach Anschlag

Bei einem rassistisch motivierten Angriff im hessischen Wächtersbach wurde Bilal M. schwer verletzt. Im SPIEGEL spricht der Eritreer darüber, wie er die Tat erlebte - und wie es ihm heute geht.

Tatort in Wächtersbach
RONALD WITTEK/EPA-EFE/REX

Tatort in Wächtersbach


Der 26-jährige eritreische Flüchtling Bilal M., der vor zwei Wochen im hessischen Wächtersbach niedergeschossen wurde, sagt, er habe sich vor dem Angriff in Deutschland "sicher" gefühlt. Seit den Schüssen könne er jedoch nicht mehr schlafen, nicht nur wegen der Schmerzen: "Auch ohne die Schmerzen wären die Gedanken da." In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL äußert sich der Eritreer erstmals öffentlich zum Ablauf der Tat und deren Folgen.

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Ein 55-jähriger Deutscher hatte, mutmaßlich aus rassistischen Motiven, auf Bilal M. geschossen und sich wenige Stunden nach der Tat selbst getötet. M. sagte nun, er und seine Frau überlegten, aus Wächtersbach wegzuziehen, auch aus Furcht vor Nachahmungstätern.

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lba



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