Zwölf Jahre später Weiteres Todesopfer der 9/11-Anschläge identifiziert

Von mehr als 1000 Menschen, die seit dem 11. September 2001 als vermisst gelten, fehlt jede Spur. Nun haben die Behörden jedoch die Identität eines weiteren Todesopfers herausgefunden - zwölf Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center.

Vermisstenanzeigen am Ground Zero (Archiv): 1636 Opfer identifiziert
AP

Vermisstenanzeigen am Ground Zero (Archiv): 1636 Opfer identifiziert


Hamburg - Es ist ein Stück Gewissheit für die Angehörigen: Fast zwölf Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist ein weiteres Todesopfer identifiziert worden. Die sterblichen Überreste der Frau waren nach dem Anschlag auf das World Trade Center geborgen und nun erneut getestet worden, sagte eine Behördensprecherin. Auf Wunsch der Familie werde der Name der damals 43-Jährigen nicht veröffentlicht.

Inzwischen wurden insgesamt 1636 Todesopfer des Anschlags in New York City identifiziert. Von den anderen der 2753 Menschen, die damals vermisst gemeldet wurden, fehlt jede Spur. Zwar war im April nach dem überraschenden Fund eines weiteren Flugzeugwrackteils abermals nach Leichenteilen vermisster Opfer gesucht worden, doch neue Erkenntnisse gab es nicht.

Am 11. September 2001 hatten Extremisten des Terrornetzwerks al-Qaida Passagierflugzeuge entführt und in die Zwillingstürme des World Trade Center sowie ins Pentagon in Washington gesteuert. Eine vierte entführte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania nahe Shanksville in ein Feld. Insgesamt starben bei den Anschlägen fast 3000 Menschen. Der Drahtzieher der Anschläge, Qaida-Chef Osama Bin Laden, wurde im Mai 2011 beim Einsatz einer US-Spezialeinheit in seinem Versteck in Pakistan getötet.

jus/AFP



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