Nordrhein-Westfalen Polizei findet Waffen in falschem Streifenwagen

In der Nähe von Köln hat die Polizei ein Auto angehalten, das optisch einem Streifenwagen ähnelte. Der Fahrer trug ein Messer bei sich, im Kofferraum fanden die Beamten weitere Waffen.

Handschellen und Funkgerät: Sichergestellte Gegenstände aus dem falschen Streifenwagen
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

Handschellen und Funkgerät: Sichergestellte Gegenstände aus dem falschen Streifenwagen


Die Polizei in Wermelskirchen bei Köln hat einen falschen Streifenwagen aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten waren am Dienstagnachmittag auf den Mercedes aufmerksam geworden. Das Auto war mit reflektierenden Folien beklebt und hatte eine Leuchte auf dem Dach, wie die Polizei mitteilte.

Bei der Kontrolle des Autos in Wermelskirchen entdeckten die Beamten Softairnachbauten eines Maschinengewehrs und einer Pistole im Kofferraum sowie eine Schreckschusswaffe im Handschuhfach. Der Fahrer trug zudem am Gürtel ein Einhandmesser. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand besitzt der 27-Jährige keinen kleinen Waffenschein.

"Zusätzlich fanden sich im Auto noch diverse andere Gegenstände, die normalerweise eher bei der Polizei zu finden sind", hieß es in der Mitteilung der Polizei. Auf Fotos sind Handschellen, Kabelbinder und ein Funkgerät zu sehen. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und stellten die Ausrüstungsgegenstände sowie die Waffen sicher. Den Fahrer erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

cmb/dpa

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.