Wien Zoll findet fast 90 Reptilien in einem Koffer

Kobras, Warane und Geckos: Am Flughafen Wien ist ein Reisender mit zahlreichen Reptilien in seinem Gepäck entdeckt worden. Bei einigen Tieren handelt es sich um geschützte Arten.

Tiergarten Schönbrunn

Der österreichische Zoll hat am Flughafen Wien einen Reisenden beim mutmaßlichen Schmuggel von fast 90 Reptilien erwischt. Der Mann habe die Tiere auf einer Reptilienmesse in Deutschland weiterverkaufen wollen, teilte das Finanzministerium mit.

Der Mann war von der philippinischen Hauptstadt Manila über Doha nach Wien geflogen. Bei einer Kontrolle seines Gepäcks mit einem Röntgengerät fielen den Behörden zufolge am Sonntag die lebenden Tiere in dem Koffer auf. Der Reisende habe zugegeben, dass sich Giftschlangen in dem Koffer befänden.

Der Zoll zog daraufhin Experten des Tiergartens Schönbrunn hinzu, die das Gepäckstück öffneten. Darin befanden sich zwei Samar-Kobras und 18 Bindenwarane, die dem Artenschutz unterliegen. Außerdem waren unter anderem Bambusvipern und 40 Smaragdgeckos in dem Koffer. Viele der kleinen Tiere wurden in Feinstrümpfen verwahrt.

Der Tiergarten Schönbrunn und der Reptilienzoo Happ in Klagenfurt nahmen die 43 Giftschlangen und 45 weitere Reptilien auf. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Schmuggel und des Verstoßes gegen das Artenhandelsgesetz eingeleitet.

bbr/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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akase93 12.09.2019
1. Tierquäler,
den sollte man auch in einen Koffer stecken und um die halbe Welt fliegen, damit er mal fühlt, wie das ist.
martine-primus 12.09.2019
2. und was gibt es
für eine "schmerzhafte" Strafe? Was passiert mit den Tieren? Werden die zurückgebracht? In ihre Freiheit entlassen? Ich finde die Geckos auch sehr schön, aber in der freien Natur! Was für ein widerlicher Menschenschlag das ist, der Tiere so behandelt....
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