Bayern 13-Jähriger rettete Kleinkind vor dem Ertrinken

Mit seiner schnellen Reaktion rettete ein Schüler aus Bayern einem Kleinkind das Leben. Er zog den bewusstlosen Jungen aus einem Schwimmbecken. Sein Verhalten betrachtet er als selbstverständlich.

Justin Fischer
Nicolas Armer/DPA

Justin Fischer


Viel Lob für Justin Fischer: Der 13-Jährige aus der Oberpfalz hat vor ungefähr einem Monat einen Vierjährigen vor dem Ertrinken gerettet.

Er sei Ende Juni im Freibad in Windischeschenbach gewesen. Dort habe Luca, ein Freund des Schülers, ihn auf einen kleinen Jungen auf dem Grund eines Schwimmbeckens aufmerksam gemacht. Als sich das Kind nicht bewegte, tauchte Justin zu ihm herunter und zog es aus dem Wasser.

"Seine Lippen waren blau, er hat nicht mehr geatmet", sagte Justin. Medienberichten zufolge übernahm erst der Vater eines Freundes des Schülers die Herzdruckmassage, dann ein Bademeister. Kurz darauf begann der Vierjährige wieder zu atmen.

Für ihn sei es selbstverständlich gewesen zu helfen, sagte Justin nun. Polizei und Schwimmmeister lobten den 13-Jährigen und auch Luca für ihren Einsatz. Die Mutter des Vierjährigen hatte laut einem Polizisten schon nach ihrem Sohn gesucht, der kurz zuvor nach am Sandspielplatz gewesen sei.

Als der Beamte und sein Kollege zum Beckenrand gekommen seien, habe der Junge schon wieder geatmet. Er sei dann in das Klinikum in Weiden gebracht worden. Dort besuchten ihn die Beamten und versprachen ihm, mit dem Streifenwagen bei ihm zu Hause vorbeizufahren.

Dieses Versprechen lösten sie kürzlich ein, wie bei der Polizei Oberpfalz auf Twitter zu sehen ist. Der Vierjährige erfreue sich "bester Gesundheit".

bbr/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.