Zwangsräumung Mann sticht Gerichtsvollzieher nieder

Bluttat bei einer Zwangsräumung in Berlin: Ein säumiger Mieter hat einen Gerichtsvollzieher niedergestochen, der dessen Wohnung räumen lassen wollte. Der Beamte wurde unter anderem am Oberkörper getroffen und ist in Lebensgefahr.


Berlin - Nach Angaben eines Polizeisprechers griff der Mann den 34 Jahre alten Beamten im Treppenhaus im Berliner Stadtteil Moabit mit einem Messer an, als dieser gemeinsam mit der Wohnungsinhaberin die Räumung vollstrecken wollte. Der 67-jährige Mieter versetzte ihm zwei Stiche in den Oberkörper. Als das Opfer flüchtete, wurde er von dem Angreifer verfolgt und an Hand und Gesäß verletzt.

Der Messerstecher ließ sich nach der Tat widerstandslos festnehmen. Die Polizei fand ihn vor der Tür sitzend vor, das Messer steckte im Boden. Der Gerichtsvollzieher wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und schwebt in Lebensgefahr.

ffr/ddp



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